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Praktikum im Weltladen TOP 21

Ich konnte durch mein zweiwöchiges Praktikum (Juli 2009) in die Welt des Weltladens eintauchen und habe erfahren, dass dahinter weit mehr steckt, als Ware ins Regal zu stellen und abzukassieren. 

Super war, das Schaufenster mit „Summer-Feeling“ zu füllen oder neue Produkte einzukaufen. Noch viel mehr Spaß hat mir aber die inhaltliche Arbeit gemacht. Ich habe über die Nazi und Neo-Nazi Präsenz in Elmshorn und Umgebung gegenwartsrelevante Infos rausgesucht und konnte Unterschriften gegen die Privatisierung des regionalen Krankenhauses sammeln gehen.
Mit den FÖJlern konnte ich sogar eine globalisierungskritische Stadtführung durchführen: Vor Jeans-Fritz z.B. habe ich den Schülerinnen an einem aufgeblasenen Globus und Bildern gezeigt, wo und unter welchen ökologisch und sozial fragwürdigen Bedingungen Kleidungsstücke in der globalisierten Welt hergestellt werden und welche Strecke sie zurücklegen. An einer der nächsten Stationen musste der T-Com Shop herhalten. Dort berichtete ich über die in den Elektronikartikeln enthaltenen Metalle, dass ihr Abbau für Mensch und Umwelt extrem schädlich ist und im Fall von Coltan sogar zur Finanzierung eines grauenhaften Krieges geführt hat.

Alles in allem war das Praktikum eine super interessante Zeit zusammen mit freundlichen KollegenInnen, in der ich viel machen und lernen konnte, aber auch viel Spaß hatte. 

Oliver Huckfeldt

 
Praktikum im Weltladen TOP 21
 
 
 
 

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