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Fliegen – und für die Klimagase zahlen


Wer nach San Francisco reisen will, kann theoretisch auch mit dem Schiff fahren. Doch tatsächlich existiert diese Möglichkeit für fast niemanden – schon aus Zeitgründen. Die Alternativen heißen deshalb: Zu Hause bleiben, ein anderes Reiseziel wählen oder fliegen.

Nicht jeder kann oder will auf einen Flug verzichten – auch wenn er weiß, dass er damit zur Klimaerwärmung beiträgt. Wer die Folgen seines Tuns nicht einfach anderen aufhalsen will, für den gibt es jetzt ein Angebot: atmosfair.

 
Wie  funktioniert  atmosfair?

Der Passagier zahlt freiwillig für die von ihm verursachten Klimagase. Mithilfe eines Emissionsrechners lässt sich feststellen, wie viel Klimagase eine Reise verursacht. Dafür zahlt der atmosfair-Kunde so viel, dass damit klimaschädliche Gase an anderer Stelle vermieden werden können. Das Geld wird zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert, um dort eine Menge Treibhausgase einzusparen, die eine vergleichbare Klimawirkung haben wie die Emissionen aus dem Flugzeug. Finanziert werden ausschließlich Projekte in Entwicklungsländern.

Zwar lässt sich der Schaden, der für die Umwelt durch einen Flug entsteht, nicht ungeschehen machen – genauso wenig wie eine Plombe einen gesunden Zahn heilen kann. Doch in beiden Fällen ist ein Reparaturversuch ohne Zweifel besser als die Hoffnung, durch Aussitzen werde sich das Problem schon irgendwie von selbst lösen.

 

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