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"Once there was a dream"

Die Preda/Akbay Theatergruppe zu Gast in Grünberg

Im Rahmen dieses Wochenendes führte die "Preda/Akbay Theatergroup" am Freitag Abend ein Musicaldrama mi dem Titel "once there was a dream" vor. Das Thema behandelte sexuelle Ausbeuteung und Umweltzerstörung auf den Philippienen.

Initiator für dieses Projekt ist die Preda Stiftung mit der Unterorganisation Akbay, die für die Jugendarbeit zuständig ist, und Peta, eine Organisation die sich um philippinische Straßenkinder kümmert und Kindertheater produziert.

Diese drei Organisationen, die alle auf Kinderprostitution aufmerksam machen wollen, entwickelten die Idee an einem konkreten Beispiel ein Musical auf die Beine zu stellen. Im Jahr 2000 begann man zu schreiben und zu planen. Die Vorbereitung dauerte sechs Monate. Während dieser Zeit besuchten die verfasser Seminare und Fortbildungen. Unterstützt wurden sie dabei von Peta-Mitabreitern, die schon Theater Erfahrung hatten. Jayson Barneyba, ein ehemaliger Schauspieler, half bei den Planungen mit und begleitete die Gruppe schließlich auf den Tourneen.

Der Titel "once there was a dream" macht die verlorenen Träume der Kinder in dem Theaterstück deutlisch. Das Theaterstück greift die typischen Träume von Freiheit, einer intakten Umwelt und einem Leben ohne soziale Konflikte auf.

Die Schauspieler sind alle zwischen 15 und 19 Jahren alt. Die Leitung der Gruppe Jayson Barneyba und Martin Lang, ein Mitarbeiter von DWP (Dritte Welt Partner), begleiten sie.

Aus 60 Bewerbern wählte eine Jury aus ehemaligen Schauspielern, 14 Jugendliche aus. Nach drei Monaten Probe war das Stück einstudiert und es wurden zwei Theatergruppen gebildet. Eine davon spielt auf den Philippinen, die andere ging auf Welttournee.
Nach Österreich, der Schweiz, Kanada, Australien und Deutschland sind noch Auftritte in Irland und Spanien geplant.

Die jungen Schauspieler wollen sich für sexuell ausgebeutete Kinder einsetzen und ihre Rechte vertreten. Sie zeigen, dass man Partei ergreifen und etwas tun kann.
Viele wollen nach der Schule weiter bei Preda arbeiten oder Berufe erlernen, mit denen sie den Menschen in ihrer Heimat helfen können.

- Lara Linnemann
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