Come in - fair out

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Jugendkonferenz am Attersee -
Die belgische Delegation berichtet:

30 Juni, 5.50U : 
Karoline und ich sind schon auf und fertig für den Abfahrt. Die Männer brauchen mehr Zeit!! ;-) Rund 6.30U morgens fahren wir ab von Hasselt in Belgien, Richtung Salzburg/Weissenbach. Here, we come!
Wir sind nämmlich eingeladen von den Organisatoren des Come in - Go Fair! Jugendcamps um einen Workshop zu geben zugleich zu folgen mit unserer Gruppe.
Viel Zeit und viel Spaβ später kommen wir rund 19.30U im Europacamp an wo man schon das Abendessen fast beendet hat. Glücklich (oder nicht???) gibt’s noch etwas für uns auch! Während einiger Spielen können die Belgier sich schon doch etwas bekannt machen bei einigen Leute auf teilweise Englisch oder eine Sorte flämisches Deutsch (?). Auch für die Workshops kann man sich langsamerweise entscheiden. Ich muss diese schwierige Wahl glücklicherweise nicht machen, weil Ben und ich den ganzen Tag beschäftigt sind mit teilerweise die Jugendaktivitäten und die Kampagnen von Oxfam-Wereldwinkels vorzustellen an sehr interessierten deutschen und österreichischen Jugendlichen. Die Bungalows sind ganz okay, das Essen ist eher schlecht (und das war nicht nur die Meinung der Belgier!) - und nicht fairtrade! - , aber die Natur ist wirklich groβartig! Nach einem frischen Glas WeiβWein mit Almdudler (“When in Rome, do as the Romans do; when in Austria, do as the Austrians do.”) und einigen tollen Gesprächen krieche ich ein bischen später unter die Decke um nog was Energie für dieses Wochenende zu sparen.

1 Juli, 8U: 
Das FRÜHstück fängt seit rund 8U an. Auf Deutsch weiβ man ja warum: ein Vorteil. ;-) Zuerst hält Carol Wills, Vorsitzende von IFAT (ein groβes Dachverband von FairTradeOrganisationen aus Nord und Süd) einen Speech über die Rolle der WTO und was Fairtrade “fairändern” könnte an die ungünstige Handelsabkommen für die Entwicklungsländer und was wir selbst dafür machen können. Das ist ziemlich interessant aber vieles ist auch schon gesagt auf anderen Konferenzen natürlich. Dann ist es Zeit um mit den Workshops anzufangen. Unseren Workshop, im Anfang gemacht für 2 Sitzungen den ganzen Tag lang, verteilen wir in zwei Teile um mehr Leute erreichen zu können. (Eigentlich muss ich zugeben dass mein Kollege, Ben, das gröβte Teil vom Workshop gemacht hat, weil ich in juni auch im Ferien war. Na ja, alle der Reihe nach; später kann er eine Monate lang herumfahren...) Wir fangen an mit einer Vorstellung von Oxfam-Wereldwinkels und weil es viele Frage gibt, nimmt das ja doch etwas Zeit. Es ist schade dass wir nach einer Pause nicht mehr genug Zeit übrig haben um unsere Jugendaktivitäten gut zu erläutern. Es freut mich dass viele Deutsche und Österreichische Jugendliche daran so interessiert sind und auch ihre Erfahrungen austauschen wollen. Im zweiten Teil erzählen wir etwas mehr über die heutige Kampagnen und derer Themen die wir jetzt führen: FairTrade City und Palestina. Auch einige Kampagnen mit Netzwerke von Jugendlichen und Jugendvereinen (Worldshake, “Fair”dreh die Welt) kommen an die Reihe. Wir haben viel Zeit um zu reden. Dann ist es Schluss mit der ernsthaften Teil... Jetzt gibt’s Vorbereitungen für die ManGo-Party! Vor dem Abendessen nehmen wir aber erst als Erfrischung ein Tauchen im Attersee. Das Abendessen ist nicht so populär: eine Sorte süβen Teig gefüllt mit etwas roses oder grünes für die Veggies under uns, überzeugt nicht zum Essen... Glücklich gibt’s danach die afrikanische Küche: mmm, viel besser vieler Meinungen nach! Dank an den Teilnehmern vom afrikanischer Kochworkshop!!! Die tropische Cocktails während der Party fliehen noch schneller über den Schanktisch. Auch die Teilnehmer vom Musik-Worldshop sind ausgezeichnet: ihren FairTrade-Song begeistert das Publikum (ausgenommen vielleicht einen einzelnen zynischen belgischen Teilnehmer..). Dieser Tag dauert bis zu den frühen Stunden in der Nacht! Tolle Musik, nette Leute, und ein(ige?) Belgier die den Weg zum Schanktisch (zu) gut gefunden haben...;-) Ich selbe halte mir eher hinter dem Berg: 2 Super ManGo-Cocktails reichen für mich. Einige eiskalte “Batidas del Mundo” (Worldshake!!!) schmecken aber auch gut!

2. Juli, 9U:  
Au! Einigen under uns sind kaum ansprechbar, wie nannt man das ja auf Deutsch, “Morgenmuffel”?  ;-)
Jedoch gibt’s noch eine interessante Debatte mit einigen VertreterInnen von Fairtrade-Produzenten aus dem Süden und einem Vertreter der Grüne BaüerInnen aus Österreich. Einige interessante Fragen kommen nach vor wie die Relation zwischen lokalen und ausländischen BaüerInnen, die internationale Handelsabkommen und derer Auswirkungen, die Rolle von Gewerkschaften, das Fairtradesiegel und seine Verwendung von groβen Multinationals, usw...  Es gibt auch viele Fragen vom Publikum aber nach mehr als 1,5 Stunde wird auch diese Debatte abgeschlossen. Darauf kommen wir alle in der Sonne zusammen um nacheinander einige abschliessende Worte zu sagen und einige Abschiedsgrüsse mitzugeben. Nachdem die deutsche und österreichische Jugendlichen mit dem Bus abgereist sein, fahren wir mit unseren Wagen auch wieder zu Belgien ab. Um einen Besuch in Pasau und 12 Stunden später wieder zu Hause zu sein...

Es war fantastisch dass wir aus Belgien dabei sein konnten! Es gab eine groβartige Atmosphäre, sehr sympatische Leuten und viel Interessantes zu wissen und auszutauschen. Ich will hier gern auch mal betonen dass wir nicht die einzige waren die eine weite Reise machen mussten. Auch Leute von West-und Nord-Deutschland mussten viele Stunde fahren. Doch hat es die Mühe gelohnt! Wir waren alle erfreut dass wir mitmachen konnten.

Schlieβlich laden wir ihr (interessierte Jugendliche) auch ein auf unserem dreitägiges Jugendcamp vom 17 bis zum 19 Februar 2007 in Beringen, Belgien!  Hoffentlich können wir einige Leute under euch dort begrüβen!!!

 

FAIRJobbing.net ist die Website der gemeinsamen Jugendprojekte der Weltladen Dachverbände in Deutschland und Österreich